cimoio Anwendertreffen 2026: Einblicke, wie sich cimoio praxisnah weiterentwickelt

Auch in diesem Jahr kamen Kunden sowie das cimoio-Team zum gemeinsamen cimoio-Anwendertreffen zusammen. Rund 60 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen, neue Funktionen und zukünftige Anforderungen rund um cimoio auszutauschen.

Die Weiterentwicklung von cimoio entsteht im kontinuierlichen Austausch mit unseren Kunden – in Einführungsprojekten, im laufenden Betrieb und bei der gemeinsamen Weiterentwicklung bestehender Prozesse. Das Anwendertreffen bildet den jährlichen Treffpunkt, an dem diese Entwicklungen zusammenkommen: Neue Funktionen werden vorgestellt, Erfahrungen aus Projekten geteilt und zukünftige Anforderungen gemeinsam weitergedacht.

Wie bereits in den vergangenen Jahren stand auch 2026 der direkte Dialog mit und zwischen den Teilnehmenden im Mittelpunkt. Das Anwendertreffen ist weit mehr als eine Präsentation neuer Funktionen: Erfahrungen aus unterschiedlichen Projekten fließen zusammen, Ideen werden weiterentwickelt und gemeinsame Schwerpunkte für die nächsten Entwicklungsschritte von cimoio gesetzt.

Aktuelle Entwicklungen und neue Funktionen in cimoio

Ein zentraler Bestandteil des ersten Tages war der Blick auf Neuerungen in cimoio. Dabei stand vor allem das aktuelle Release im Fokus. Ziel war es, zu zeigen, wie cimoio neue Prozesse abbildet, bestehende Prozesse weiter unterstützt und an welchen Stellen Funktionen ergänzt oder verbessert werden.

Thematisiert wurden unter anderem Erweiterungen im Bereich Warenkorb und Internationalisierung. Darüber hinaus unterstützt cimoio die automatisierte Erstellung und den Versand gesetzeskonformer E-Rechnungen sowie die Übergabe der Abrechnungsdaten an angeschlossene Buchhaltungssysteme.

Außerdem wurden neue Ansätze für die Bedarfsplanung vorgestellt. Sie unterstützen dabei, Bedarfe strukturiert zu erfassen, Veranstaltungen abzuleiten und Planungsprozesse transparenter zu gestalten.

Weitere Einblicke gab es in Entwicklungen rund um hybride Veranstaltungen. Die vorgestellten Ansätze zeigen, wie sich unterschiedliche Anforderungen von Präsenz- und Online-Teilnehmenden künftig einfacher und übersichtlicher in cimoio abbilden lassen.

Ein weiterer Schwerpunkt war der Aufbau der technischen Grundlage für zukünftige KI-Funktionen in cimoio. Damit wurde die Basis geschaffen, um neue KI-Anwendungen schrittweise in die Plattform zu integrieren.

So entwickelt sich cimoio im Dialog mit unseren Kunden

Die meisten Ideen für neue Funktionen entstehen im Laufe des Jahres – in Einführungsprojekten, bei der Optimierung bestehender Prozesse oder im Austausch mit unseren Kunden im täglichen Betrieb.

Das Anwendertreffen bündelt diese Entwicklungen: Neue Funktionen werden vorgestellt, Erfahrungen aus unterschiedlichsten Projekten geteilt und zukünftige Anforderungen gemeinsam diskutiert. Gerade der Austausch zwischen Teilnehmenden aus unterschiedlichen Branchen eröffnet häufig neue Perspektiven und liefert wertvolle Impulse für die weitere Entwicklung von cimoio.

 

Künstliche Intelligenz als Zukunftsthema

Neben den aktuellen Funktionen spielte auch der Blick auf zukünftige Entwicklungen eine wichtige Rolle. Besonders Künstliche Intelligenz sorgte für großes Interesse und zahlreiche Diskussionen.

Dabei ging es nicht darum, KI als fertige Universallösung zu präsentieren. Im Mittelpunkt stand vielmehr die Frage, wo Künstliche Intelligenz sinnvoll unterstützen kann und welche Einsatzgebiete in cimoio tatsächlich einen praktischen Nutzen bieten. KI soll nicht nur beeindrucken, sondern konkrete Arbeitsschritte erleichtern, Wissen schneller verfügbar machen und bei wiederkehrenden Aufgaben unterstützen.

Besonders greifbar wurde das Thema anhand mehrerer konkreten Anwendungsbeispiele. Dazu gehörte cimona, die KI-Assistentin in cimoio, die Nutzer direkt im System bei Fragen unterstützen kann. Im Bereich Reporting wurde außerdem gezeigt, wie cimona kontextbezogen bei der Erstellung von Reports im Report Wizard unterstützt und vorhandene Reports erläutern kann. Ein weiteres Beispiel war die KI-gestützte Generierung von E-Test-Fragen. Die Teilnehmenden zeigten großes Interesse vor allem an praxisnahen KI-Anwendungen.

Workshops: Ideen sammeln und Anforderungen weiterdenken

Der zweite Tag des Anwendertreffens war workshoporientiert aufgebaut. In zwei Gruppen wurden die Themen „Künstliche Intelligenz“ und „Automatisierung“ diskutiert.

Während am ersten Tag vor allem aktuelle Entwicklungen im Mittelpunkt standen, boten die Workshops am zweiten Tag Raum, unterschiedliche Erfahrungen zusammenzuführen und gemeinsam zukünftige Anforderungen zu diskutieren. Die Teilnehmenden konnten ihre eigenen Prozesse vorstellen, Herausforderungen vergleichen und gemeinsam überlegen, welche Lösungen sich auf andere Einsatzbereiche übertragen lassen.

So entstand ein gemeinsamer Blick darauf, welche Themen in den kommenden Monaten besonders relevant werden und wie sich cimoio sinnvoll weiterentwickeln kann.

Workshop „Automatisierung“

Zu Beginn des Workshops wurden die bereits vorhandenen Möglichkeiten zur Automatisierung vorgestellt. Dazu gehörten E-Feedback und Qualifikationen, Scheduler mit individuellen Regeln sowie die BPMN-basierte Prozessautomatisierung.

Viele Möglichkeiten zur Automatisierung sind bereits heute in cimoio vorhanden. Die größere Herausforderung besteht häufig weniger in der technischen Umsetzung einer Automatisierung als darin, geeignete Prozesse zu identifizieren und sinnvolle Regeln gemeinsam zu definieren.

Gemeinsam wurden Anforderungen gesammelt und priorisiert. Gerade dabei erwies sich der Austausch zwischen den Teilnehmenden als besonders wertvoll. Unterschiedliche Vorgehensweisen und Erfahrungen aus anderen Projekten lieferten zahlreiche Anregungen dafür, welche Prozesse sich sinnvoll automatisieren lassen und welche Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen.

Workshop „KI“

Den Auftakt des KI-Workshops machte unser Team mit einem technischen Überblick über die grundlegende KI-Infrastruktur von cimoio. Vorgestellt wurden außerdem aktuelle Entwicklungen, darunter das staatlich geförderte Entwicklungsprojekt LernFab, aus dem unter anderem Funktionen zur KI-gestützten Erstellung von Lernmaterialien und E-Tests sowie ein Chatbot hervorgegangen sind.

Die STL GmbH verantwortete im Projekt die technische Entwicklung der Plattform und realisierte einen Prototypen zur KI-gestützten Kompetenzanalyse sowie zur Generierung individueller Lerninhalte.

Gastredner Frank Schröder, Projektpartner für die fachliche Entwicklung der KI-Unterstützung und Kompetenzanalyse, demonstrierte anhand konkreter Beispiele Werkzeuge aus dem Projekt LernFab. Vorgestellt wurden unter anderem ein KI-gestützter Lerninhaltegenerator sowie ein Multiagenten-Chatbot zum Training von Fachgesprächen mit KI-basierten Gesprächspartnern. Der Chatbot griff dabei auf zuvor hochgeladene PDF-Dokumente als Wissensbasis zurück.

Im anschließenden Workshop diskutierten die Teilnehmenden, in welchen Bereichen sie sich künftig Unterstützung durch Künstliche Intelligenz vorstellen können und welche Einsatzmöglichkeiten für ihre tägliche Arbeit den größten Mehrwert bieten. Dabei kristallisierten sich vier Themenfelder heraus:

  • Vertriebsunterstützung, beispielsweise bei Recherche und Angebotsaufbereitung
  • Assistenz- und Bedienungsunterstützung innerhalb von cimoio
  • Analyse und Aufbereitung von Daten
  • Lernunterstützung

Die Workshops bildeten damit die Verbindung zwischen den vorgestellten Entwicklungen und den Themen, die künftig in den Fokus rücken werden. Sie zeigten, wo bereits konkrete Ansätze bestehen und wo weiterer Abstimmungs- und Entwicklungsbedarf besteht.

Die Diskussionen machten deutlich, dass das Interesse weniger allgemeinen KI-Versprechen galt als konkreten Anwendungsfällen und deren Mehrwert für den Arbeitsalltag.

Persönlicher Austausch in entspannter Atmosphäre

Neben den fachlichen Inhalten kam auch der persönliche Austausch nicht zu kurz. Nach dem Programm im memox Stuttgart ging es am ersten Abend gemeinsam weiter: mit einem Empfang, einer Führung durch die Staatsgalerie Stuttgart und anschließendem Abendessen im FRESKO.

Gerade diese informellen Gespräche boten Raum, Erfahrungen zu vertiefen, Kontakte zu pflegen und neue Impulse mitzunehmen.

Vielen Dank für zwei Tage Austausch und neue Impulse

Das cimoio-Anwendertreffen bildet jedes Jahr einen wichtigen Meilenstein in der gemeinsamen Weiterentwicklung von cimoio. Es schafft Raum für den Austausch über aktuelle Entwicklungen, neue Anforderungen und gemeinsame Zukunftsthemen. Viele der dabei entstandenen Ideen werden uns daher auch in den kommenden Monaten begleiten – als konkrete Weiterentwicklungen, neue Projekte oder Ausgangspunkt weiterer Gespräche mit unseren Kunden.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden für die offene Atmosphäre, die vielen Fragen und die wertvollen Impulse. Das Anwendertreffen hat erneut gezeigt: cimoio entwickelt sich nicht nur technisch weiter, sondern vor allem im Dialog mit den Menschen, die täglich damit arbeiten.